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Montag, 16. April 2018

Veranstaltung der Tollen Hefte in München bei Literatur Moths

DER TOLLE ABEND. 
DIE TOLLEN HEFTE. 


Auf 32 Seiten interpretieren Künstler literarische Raritäten:

T. C. Boyle, Katherine Mansfield, Michael Ondaatje,Charles Bukowski u.a. treffen auf Henning Wagenbreth, Nadja Budde, Katrin Stangl, Anke Feuchtenberger, ATAK, Christoph Niemann…

Mit mehrfarbigen Original-Flachdruckgrafiken UND Fadenknotenheftung, beigelegtem Poster und Schutzumschlag!
Jedes Heft ist ein Kunstwerk für sich und wird nur in einer einmaligen Auflage gedruckt.

Zu jedem Heft erscheint eine limitierte Vorzugsausgabe mit beigelegter 

signierter Original-Grafik.
Herausgeberin ist Rotraut Susanne Berner.

Dienstag, 17.4. 

um 19.30 Uhr 
bei Literatur Moths
Rumfordstr. 49
80469 München

Rotraut Susanne Berner im Gespräch mit Niels Beintker, einem Kenner und Liebhaber der Tollen Hefte.


Eintritt: 12/10 EUR
Anmeldung erbeten
Karten unter: 089 29 16 13 26 oder moths@li-mo.com

Das neue Tolle Heft: Nr. 49:
Michael Hammerschmid/Rotraut Susanne Berner
Schlaraffenbauch
Gedichte
Die Tollen Hefte Nr. 49
32 Seiten
gedruckt als Flachdruckgraphik mit 5 Sonderfarben
mit einer Beilage
Büchergilde Gutenberg 16 €
Limitierte Vorzugsausgabe mit Siebdruck
Auflage: 150 Exemplare 49,90 €

Montag, 19. März 2018

Ich bin's, Kitty - ein Buch nicht nur über Katzen


Mittwoch, 13. Juni 2018 um 18 Uhr,
Buchpräsentation 
Maria-Theresia-Straße 23
81675 München
Mirjam Pressler liest aus ihrem neuen Roman "Ich bin's, Kitty".
"Kitty ist eine rotbraun getigerte Katze, mit etwas zu kurzen Beinen und interessant auseinander stehenden Augen. Sie lebt in einem Reiheneckhaus bei der pensionierten Lehrerin Emma Schwerdt und ist die Ich-Erzählerin des wunderbaren neuen Kinderbuchs von Mirjam Pressler. Kitty führt bei Emma ein recht behagliches Leben. Von ihr lernt sie aber nicht nur, das eigene kleine Glück zu schätzen, sondern auch die großen Ungerechtigkeiten dieser Welt nicht einfach achselzuckend hinzunehmen. Emma erklärt Kitty, was Solidarität, Hilfsbereitschaft und Empathie sind.
Was diese Werte wirklich bedeuten, versteht Kitty aber erst viel später, 
als sie nicht mehr bei Emma ist. Denn Emma ist schon alt, Ende 70, also übrigens ziemlich genau so alt wie Autorin Mirjam Pressler. 
Eines Tages wird Emma krank und zum Pflegefall, muss ins Heim.
Es ist ein manchmal trauriges, aber immer auch tröstliches Buch, das Mirjam Pressler geschrieben hat. Unaufgeregt in der Sprache, aber tief berührend und anregend. Und so ist "Ich bin’s, Kitty" sicher nicht nur was für Kinder. Und auch nicht nur was für Katzenliebhaber."Christoph Leibold/BR, Bayern 2
© Illustrationen: Rotraut Susanne Berner

Mirjam Pressler
Ich bin's, Kitty
Aus dem Leben einer Katze
Mit Bildern von
Rotraut Susanne Berner
Verlag Beltz & Gelberg
206 Seiten
14,95 Euro

Samstag, 17. Februar 2018

Das neue Tolle Heft Nr. 49 mit Gedichten von Michael Hammerschmid



Das nächste Tolle Heft (Nr. 49) ist ein Heft mit Gedichten für jedes Alter. Der Autor, Michael Hammerschmid, ist 1972 in Salzburg geboren und lebt als freier Autor und Vater zweier Töchter in Wien. Er unterrichtet am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst, und an der Universität Wien im Bereich Germanistik, Schreiben, Poetik und Lyrik. Außerdem moderiert und kuratiert er Lyrik-Festivals und beschäftigt sich unter anderem auch mit den Schnittpunkten von Literatur und bildender Kunst. 



Literatur-Preise: Reinhard-Priessnitz Preis 2009, Heimrad-Bäcker Förderpreis 2015. Zuletzt erschienen: „die drachen die lachen. Gedichte für Kinder und Erwachsene“ (edition krill 2013), „Nester. Gedichte.“ (Klever-Verlag 2014). 


      

Drei Beispiele mit Gedichten aus dem Inhalt



Liest man die Gedichte von Michael Hammerschmid, ist man unmittelbar im Dialog mit dem Autor: wie geht es? Und warum? Was macht der Schnee mit uns, und der Sommer? 

Aus welchem "Material" sind Gedanken, ein Zopf oder ein Räuber? Das Besondere an diesen Gedichten ist auch ihr Rhythmus, sind die Wort– und Gedankenassoziationen mit ihren überraschenden Volten. Sie nehmen uns mit - zurück in die Kindheit und vorwärts in Räume, die uns vertraut und doch neu sind. Alle Sinne sind beteiligt: Augen, Nase, Haut und Ohren, genau wie es im Titelgedicht „Schlaraffenbauch“ heißt: 

„...Ganz ohne Fleiß 



und in der Luft 

fliegt alles genau 

in den Mund und 

von dort beim Sprechen 

und sich-denken-allein schon 

heraus...“


Einband zweiseitig bedruckt

  




Michael Hammerschmid/Rotraut Susanne Berner

Schlaraffenbauch
Gedichte
Die Tollen Hefte Nr. 49
Büchergilde Gutenberg
Edition Büchergilde (in jeder Buchhandlung)
32 Seiten mit einer Beilage
mit fünffarbigen Original-Flachdruckgraphiken
März 2018



Beilage zum Heft: Poster mit Gedicht


    


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Drin & dran: Porzellan und Schmuck in München

In München gibt es den kleinen Laden "Drin und dran" .
Ein Eldorado für ausgefallen schöne Dinge und Geschenke! 
Stefanie Fischer ist zuständig für den schönen Schmuck,
das zarte und feine Porzellan macht Elisabeth Klein.
Irgendwann im Herbst kam es bei einem Treffen mit Elisabeth Klein
zu der spontanen Idee, einige meiner Figuren auf Porzellan zu brennen. 
Hier sind die allerersten Ergebnisse - 
vielleicht der Beginn einer schönen Zusammenarbeit.

 
  
 Teller, Müslischale und Becher mit den Katzen Monika und Mingus
Der Becher hat zwei Seiten - mit kleinen Dellen, in denen die Finger beim Trinken einen schönen Halt finden. Hier mit Perlhuhn und Gans.
Darunter, ganz weihnachtlich: Motiv Engelchen und Teufeleien auf Teller, Becher und Schale.
 Und hier kommt Karlchen: auf Becher und Müslischale


Tanz ins Neue Jahr mit Hund und Katz:  

Ladenwerkstatt Drin & Dran

Öffnungszeiten:
Di – Fr 12 – 18.30 Uhr
Sa 11 – 15 Uhr
°
Steinheilstraße 12 | 80333 München
Telefon 089. 542 442 29
info[at]drindran.de

Montag, 30. Oktober 2017

Kallmann Museum in Ismaning

Wenn man von München aus mit dem Fahrrad immer Richtung Norden durch den englischen Garten fährt, und weiter an der Isar entlang, landet man in Ismaning,
und dort im Kallmann Museum. Diese schöne kleine Ausstellung mit dem Titel: 
Schön vergänglich ist wie gemacht für einen Sonntagnachmittag - und auf dem Rückweg im Spätherbst gibt es die schöne Vergänglichkeit auch noch in der Natur zu besichtigen.

Schönes Kinderbild aus einem workshop des Museums
 Acrylbild von Heidi Willberg
Objekt von Anne Carnein
Foto von Luzia Simons


Freitag, 29. September 2017

Modena und Venezia


heißt ein Literaturfestival für Kinder und Jugendliche, das von der kleinen Buchhandlung in Vignola "Castello di Carta" erfunden wurde und organisiert wird. Die beiden Besitzerinnen Milena Minelli und Sara Tarabusi haben das Festival vor sieben Jahren ins Leben gerufen, seither ist es gewachsen, weit über die Grenzen Modenas hinaus bekannt und zieht viele Besucher, Autoren und Illustratoren an. Das Festival dauert insgesamt 14 Tage und bietet Lesungen, Workshops, Vorträge, Aufführungen für alle Altersgruppen. 

Am 23. September hatte ich die Gelegenheit eine Stunde vor Schülern einer Kunstschule über meine Arbeit zu sprechen. 

 
Gegen Abend waren auf der Piazza unter freiem Himmel viele Besucher, Erwachsene und Kinder, und ich habe mit Hilfe von Andrea Valente 
auf Zuruf gezeichnet. Die Signierstunde am Samstagvormittag fiel nach 2 Stunden ins Wasser - trotzdem waren viele Besucher auf der Piazza, 
bevor alle Zelte abgebrochen wurden. 

Matthieu Maudet, französischer Kollege verlegt seine Bücher bei
Francesca Archinto, bei babalibri editore, einem kleinen Verlagshaus,
das sich auf Bücher für ganz Kleine spezialisiert hat. 

Modena ist darüber hinaus eine wunderschöne Stadt mit einer spektakulären romanischen Kathedrale, herrlichem Essen und einem wöchentlichen Flohmarkt. Unbedingt ein Reiseziel!
Flohmarkt in Modena

Besucher in der Bibliothek, die sich beim Festival Passa la Parola stark engagiert

Was Illustratoren eben so beim gemeinsamen Abendessen machen: Collaboration auf Papierset mit Matthieu Maudet 

  
Die Kathedrale von Modena

Ausstellung in der Bibliothek: L'incanto del parcheggio, Comic von Marino Neri 


Biennale in Venedig 
bei herrlichem spätsommerlichem Wetter. Wie immer, kann man nur einen Bruchteil der Kunst anschauen, aber schon der Weg durch die Stadt ist Kunstgenuss, wie hier, zum Beispiel das Gelände des Arsenale: reinster Chirico.

   
Der georgische Pavillon: ein Haus, das offensichtlich erst gerade von seinen Bewohnern verlassen wurde, in dem ein Dauerregen das Mobiliar allmählich auflöst. Von Vajiko Chachkhiani

In diesem Häuschen kann man ein Video betrachten, in dem dieses Häuschen auf einem Floß einen Fluß befährt......

  
Es ist eher ungewöhnlich, so etwas wie hohe Illustrationskunst auf der Biennale in Venedig zu sehen: hier Waljagd von Kananginak Pootoogook aus Canada.

  
Kiki Smith, geboren in Deutschland stellt für die USA aus. Diese wunderschönen zarten Bilder auf Nepal-Papier sind außergewöhnlich berührend.

  
Installation einer horriblen Alien-Invasion von Mikelis Fisers für Lettland.

  
Eine der spektakulärsten Ausstellungen ist diese neuseeländische Arbeit von 
Lisa Reihana: ein sich fortlaufend von rechts nach links bewegendes Panorama, auf dem sich vor gemalten Hintergründen unglaubliche Szenen und Dramen während der Inbesitznahme und Entdeckung von Cook abspielen. 


  
Der russische Pavillon zeigt in schwarz und weiß eine Mischung aus Projektion und Installation mit dem Thema der ewig entmündigten Massen - ganz aktuell und doch mit deutlichen Referenzen an sozialistische Ästhetik.


  
Auf den ersten Blick verspielt und zauberhaft, enthüllt diese wunderschöne Installation bei genauerer Betrachtung Verstörendes und Rätselhaftes.... von Viviana Porter, "hombre con el hacha y otras situaciones breves" für Argentinien 

Eine Entdeckung ist Maria Lai, Italien 1919-2013. Hier nur ein Beispiel ihres sehr abwechslungsreichen und berührenden Werkes. 

 
Monumental auf weibliche Art: Phyllida Barlow aus England stapelt und wuchtet riesige Formen übereinander, hängt riesige Gebilde von der Decke und wirkt doch nie bedrohlich, sondern eher heiter und ironisch. 

Die Giardini sind schon alleine wegen ihrer wunderbaren Bäume einen Besuch wert. Hier eine von vielen Platanen - wahre Persönlichkeiten.

Offenbar wird Graffiti in Venedig streng bestraft - zumindest gibt es 
davon sehr wenig - hier ein schönes Beispiel.